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Tageszeitungen-Tarifforderungen
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Erste Warnstreiks – es geht um Ihr Geld!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sie alle können täglich feststellen, dass Ihre Arbeitsbelastung infolge von Arbeitsverdichtung und Stellenabbau immer größer wird. Immer weniger Zeit bleibt für die eigentlich journalistische Tätigkeit. Gleichzeitig stagniert Ihr Realeinkommen oder nimmt durch die zunehmende Inflation immer mehr ab.
Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Medienhäuser in den letzten Jahren Rekordergebnisse vermeldet haben, ist der Deutsche Journalisten-Verband mit einer Gehaltsforderung von 7,5 % in die Tarifverhandlungen gegangen. Statt in der Verhandlungsrunde am 25. Juli ein Angebot zu unterbreiten, haben die Zeitungsverleger Tarifabsenkungen gefordert. Dazu der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken: „ Es ist völlig inakzeptabel, dass die Zeitungsverleger über Tarifabsenkungen fabulieren, statt sich ernsthaft Gedanken über ein verhandlungsfähiges Tarifangebot zu machen. Wir wollen eine schnelle Gehaltsrunde mit einem spürbaren Einkommenszuwachs für die Kolleginnen und Kollegen in den Zeitungsredaktionen.“.
Zur Unterstützung dieser Forderung ist es am heutigen Freitag zu ersten Warnstreiks gekommen – so bei der Stuttgarter Zeitung, den Stuttgarter Nachrichten, der Südwest-Presse und dem Südkurier.
Bitte unterstützen Sie uns bei der Forderung nach einem spürbaren Gehaltszuwachs! Machen Sie in Gesprächen in der Redaktion deutlich, dass Sie nicht bereit sind, angesichts von Rekordergebnissen weiter zu verzichten. Die Tarifverhandlungen stehen unter dem Motto „Unsere Arbeit ist mehr wert!“. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 04. September 2008 vorgesehen.
Und übrigens: Die Verleger haben auch den Manteltarifvertrag gekündigt – der enthält u.a. Ihren Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Weitere Information finden Sie auf der DJV-Homepage (www.djv.de).
Selbstverständlich stehen wir Fragen auch gern zur Verfügung.
Ihr Deutscher Journalisten-Verband
Landesverband Hamburg e.V.
Rödingsmarkt 52
20459 Hamburg
Tel.: 040 – 36 97 100
Fax: 040 – 36 97 10 22
Email: info@djv-hamburg.de
web: www.djv-hamburg.de
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