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05. Juni 2014

DJV Hamburg appelliert an Funke

Arbeitsplätze in Hamburg erhalten

Hamburg, 5.6.14. Der DJV Hamburg kritisiert die Entscheidung von Funke, die Zeitschrift „Frau von heute“ von Hamburg nach München zu verlegen. „Redaktionen sind keine beliebige Manövriermasse“, so die DJV-Vorsitzende Marina Friedt. Das Blatt wird in einer Gemeinschaftsredaktion mit „Bild der Frau“ produziert - die soll in Hamburg bleiben.


Funke hatte beide Titel erst kürzlich und nach langem Ringen mit dem Kartellamt von Axel Springer gekauft. Von den Springer-Mitarbeitern hatten damals 27% dem Übergang ihrer Jobs auf Funke widersprochen, von ursprünglich etwa 50 Kolleginnen und Kollegen bei Springer sind nur 36 zu Funke gegangen.


Nicht nur diese neuen Funke-Beschäftigten, auch der zuständige Betriebsrat wurde von der Funke-Entscheidung überrascht. BR-Vorsitzende Monika M. Kabay: „Hier wird eine Redaktionsgemeinschaft, die jahrelang erfolgreich gearbeitet hat, auseinandergerissen. Wir werden alles tun, damit die Kolleginnen und Kollegen, die nicht nach München gehen können, künftig für Bild der Frau in Hamburg arbeiten können.“

 

Dr. Anja Westheuser