Meldung Nordspitze

04. April 2019

AK-Leiter des DJV Hamburg üben Site-Kritik

Fink ist „eine Perle im Verborgenen“

AK-Leiter Wolf-Robert Danehl und Katharina Jeorgakopulos nehmen Online-Magazin angehender Kommunikationsexperten unter die Lupe. (Foto: Amelie Rolfs)

Katharina Jeorgakopulos und Wolf-Robert Danehl, Arbeitskreisleiter für Presse- und Öffentlichkeit bzw. Freie im DJV Hamburg, waren am 18. Januar im Newsroom Fink der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) eingeladen, um gemeinsam eine Site-Kritik (https://fink.hamburg/) zu üben. Zunächst einmal lobten die beiden DJV´ler die Vielfalt des Magazins, das im Wechsel über Aktuelles, Buntes und Spannendes aus der Hansestadt berichtet. „Ich finde die Seiten informativ und verständlich, und der Stil ist seriös und zeitgemäß. Es gelingt den Autorinnen und Autoren immer wieder, spannende Themen zu finden, die zum Teil tiefgehend, mitreißend und innovativ crossmedial erzählt werden“, fasste der freie Journalist Danehl seine inhaltliche Analyse für die Master-Studierenden im Studiengang Digitale Kommunikation kurz zusammen.

 

Kollegin Jeorgakopulos lobte vor allem die Geschichten hinter den Geschichten. In der Rubrik  „Aus dem Nest“ berichten die Jungredakteure über ihre teilweise mühsamen Recherchewege. Das sorgt für Transparenz und dokumentiert die handwerklich saubere Arbeit.  „Das ist wichtig in Zeiten, wo dem Journalismus Unglaubwürdigkeit unterstellt wird. Aufwendige Geschichten, die mit Podcast und kurzen Videofilmen fantasievoll erzählt werden, wie zum Beispiel im Artikel „Der Friedhof der Avatare“ – hier geht es um die Online-Spielsucht – haben einen herausragenden Wert vor allem für die Zukunft des Online-Journalismus. Das muss stärker herausgestellt werden, da es ja das Markenzeichen von Fink.Hamburg ist“, stellte Jeorgakopulos, die Pressesprecherin der HAW Hamburg ist, selbstkritisch fest. Als „ausbaufähig“ bezeichneten die beiden Referenten die Navigation und die Struktur des Online-Magazins und appellierten an die studierenden Jungredakteure, den Mut zu haben, sich auch an schwierige politisch investigative Themen heranzuwagen.

(red)