Mitglieder-Ehrungen

Jedes Jahr ehrt der DJV Hamburg auf seiner Sommer-Mitgliederversammlung im August Mitglieder, die dem Verband seit 25, 40, 50, 60 und sogar 65 Jahren die Treue halten. Wer 2016 dazu gehört, finden Sie hier. Foto: Ibrahim Ot.


Bettina ALBROD - 25 Jahre


Claudia BIEHAHN - 25 Jahre

Claudia Biehahn

Freie Autorin und Redakteurin

Studierte Historikerin und gelernte Redakteurin (Deutsche Journalistenschule München). Seit der ersten Station als Politikredakteurin beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt in Hamburg frei für überregionale Zeitungen, Magazine und den Hörfunk tätig. Darunter stern, die ZEIT, Chrismon, NDR, Deutschlandradio. Arbeitsschwerpunkte heute: Gesellschaft(spolitik), Gesundheit und Wissenschaft. Daneben im Einsatz als Redaktionsvertretung und in der Betreuung von Corporate Publishing-Projekten. Neuerdings auch Deutsch-Lehrerin für Flüchtlinge.

Foto: Alex Waltke

Marina BRAUN - 25 Jahre

Marina Braun

Freie Journalistin

Marina Braun war Moderatorin von NDR Kultur und vor allem -über 20 Jahre- von Klassik Radio. Bei Klassik Radio war sie über viele Jahre Redakteurin verschiedener Sendungen. Ihre Redaktion hat die erste Kochsendung für das Radio produziert, außerdem Kindersendungen in den Anfängen. Marina Braun hat die prime time moderiert und das Wochenende.


Heute ist sie freiberuflich tätig und moderiert u.a Klassik-Events. Darüber hinaus arbeitet sie als Coach für Bühnen-und Fernsehauftritte - und produziert  einen Film über die Geschichte von Hallig Hooge.

Volker BREDENBERG - 60 Jahre

Volker Bredenberg
Redakteur, z.Zt. freier Journalist

Das Motto meiner journalistischen Arbeit ist, dass Journalist zu sein kein Beruf, sondern Berufung ist..., dass sie in ihrem Beruf nicht  i n    e r s t e r    L i n i e  auf Gehalt und Arbeitszeit schielen sollten.


Ich bin im DJV, weil es mir als der einzig richtige Weg erschien bei meinen ersten eigenen Schritten in die Arbeitswelt von kompetenter Seite an die Hand genommen und geführt zu werden: In Stuttgart war es der Süddeutsche JV, der mir das Volontariat (1 Jahr Illustrierte und 1 Jahr Tageszeitung) vermittelte, in Hamburg dann Eva Klebe vom DJV, die mir so manch guten Rat gab um (1958! beim „Hamburger Abendblatt“) als „Provinzler“ unter „Star-Schreibern“ zu bestehen..


Meine interessantesten Geschichten waren, da ich ja selbst urteilen soll: Alle.

Meine beste Geschichte war
wohl mein in den 80er Jahren (!) in der Hamburger Morgenpost als Kommentar abgedrucktes „Kurz-Feuilleton“: Eine Frau fühlt sich, nachdem sie aus der S-Bahn ausgestiegen ist, auf der Straße von einer Ausländerin verfolgt... Als sie schließlich eingeholt wird und um ihr Geld, ja Leben fürchtet, stellt sich heraus, dass die Ausländerin beobachtet hat, wie ihre Geldbörse aus der Jackentasche fiel, diese aufgehoben hat und hinter ihr hergelaufen ist um sie ihr zu übergeben.
Der Beitrag wurde mehrfach, meist in der Frauenpresse, nachgedruckt.

Meine bemerkenswerteste Geschichte war
– so meine ich - die mehrteilige Reportage („Hamburger Morgenpost“) über die inoffiziell-offizielle nächtliche Abschiebung von Kriminellen, die aus der „BRD“ in die „DDR“ geflohen, dort gefasst, dem Regime aber nicht willkommen waren. Dies geschah mit Beteiligung von bewaffneter Vopo und Bundespolizei unter strengster Geheimhaltung in einem abgelegenen Waldstück nahe der Grenze bei Gudow/Lauenburg per Lkw.


Die größte Herausforderung für Journalisten heute ist, wieder zu erkennen, dass die eigene Recherche im Mittelpunkt ihrer Aufgaben stehen sollte.


Die größte Chance für Journalisten heute ist, mit weit aufgerissenen Augen aus dem Haus zu gehen und mit klarem Verstand das Gesehene zu beurteilen und wiederzugeben...

Mein größtes persönliches Erlebnis war: Im Jahr 1956, und wohl in der zweiten oder dritten Woche meiner ersten Volontärszeit, als ich in Stuttgart in der Straßenbahn, Linie 1, saß und mir gegenüber eine Frau gerade jene Seite in der „Funk-Illustrierten“ (damals Herget-Verlag) las, auf der ein paar Bildunterschriften von mir abgedruckt waren, ich ihr aber nicht zurufen durfte: „Die ist von mir...!“.

Foto: Cécile Drouin-Bredenberg



Carsten BROOCKMANN - 25 Jahre

Karsten Broockmann
Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Unternehmenssprecher

Foto: Michael Zapf

Lebenslauf Karsten Broockmann

Nach einer Ausbildung zum Bäcker und dem Zivildienst in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung arbeitet Karsten Broockmann von 1991 bis 2006 als Redakteur und Reporter u.a. für den elbe Wochenblatt Verlag, fürs Hamburger Abendblatt, die Welt und die WamS. Seit 2006 ist er Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenssprecher der 
Hamburg Messe und Congress GmbH.

Neben dem DJV ist Karsten Broockmann auch Mitglied beim Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) (Landessprecher für Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
), bei der Handelskammer Hamburg im Arbeitskreis Kommunikation
, beim Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten (CHW)
 sowie dem Hamburger Presseclub.




Michaela CONRAD - 25 Jahre

Michaela Conrad


Lothar FRENZ - 25 Jahre

Lothar Frenz
Biologe und Journalist

"Als “Biologe und Journalist” arbeite ich etwa für GEO, viel für Fernsehformate wie “Expeditionen ins Tierreich” oder ähnliche Naturdokumentationen oder ich schreibe Bücher."

Foto: privat

Gesine FROESE - 25 Jahre

Gesine Froese
Redakteurin/Freie Journalistin

"Ich danke der DJV-Rechtsabteilung für seine geduldige Unterstützung in Vertragsangelegenheiten und den Erfindern des Internets."

Heide-Marie GÖBBEL - 25 Jahre

Heide-Marie Göbbel
Freie Journalistin und Rentnerin

"Ich bin im DJV, weil es besser ist, für den Fall der Fälle einen "großen Bruder" zu haben.
Ich bin jetzt 74, schreibe noch ein paar Fernsehkritiken für den Fernsehdienst der KNA und arbeite verstärkt an meinem Spezialgebiet Massenattraktion. Seit Elias Canetti und Wilhelm Reich tat sich darin nicht viel Neues. Doch jetzt wird die Lage kritisch, der Zulauf für Populisten wie Trump lässt nichts Gutes erwarten. (Mehr zum Thema Massenverführer auf meiner Webseite unter www.hmg-charisma-check.de)"

Foto: privat

Volker GÖTTSCHE - 25 Jahre

Volker Göttsche

Medienberater, freier Projekt- und Redaktionsleiter
 

Volker Göttsche ist 50 Jahre alt und hat in Düsseldorf ein Büro für Medienberatung und Konzeption. Der Schwerpunkt der Projekte liegt im Digitalgeschäft (Relaunch, Strategie), im Corporate Publishing (Magazin-Konzeption, Redaktionsleitung) und im Marketing (Kampagnensteuerung). Als gelernter Bankkaufmann, studierter Theologe und ausgebildeter Redakteur kann er mit Zahlen umgehen, sich aber auch für starke Inhalte begeistern. Nach Stationen im Nutzwert- und Wirtschaftsjournalismus unter anderem bei der Verlagsgruppe Handelsblatt war er acht Jahre lang Chefredakteur und Leiter Corporate Publishing eines innovativen kirchlichen Medienunternehmens. Seit 2014 ist er selbstständig.
 
"Herausforderungen an Journalisten: Die digitale Transformation geht weiter. Verlage stehen unter Druck, nicht nur ihre Print-basierten Angebote zu stabilisieren, sondern parallel auch wirtschaftlich erfolgreiche digitale Angebote zu lancieren und eigene Stärken in diese Richtung weiterzuentwickeln. Hier braucht es Journalistinnen und Journalisten, die diese Veränderungsprozesse mitgehen, im besten Fall sogar vorantreiben. Journalistisches Arbeiten verändert sich entsprechend: Zum einen in Richtung Multimedia, zum anderen in Richtung Projektarbeit. Veränderungsprozesse, Produktentwicklung, Kooperationen lassen sich am besten als Projekte gestalten. Oft aber fehlen in Redaktionen nicht nur die Zeit, sondern auch das Wissen für das Aufsetzen solcher Prozesse, der Sinn für Ziele, Zahlen und projektbezogene Kommunikation".

 

Foto: Markus Feger

Arndt-Helge GRAP - 25 Jahre

Arndt-Helge Grap
Redakteur

Foto: Radiopark

Uwe KÄCKENHOFF - 40 Jahre

Uwe Käckenhoff
Wirtschaftsjournalist

Foto: privat

Inge KAUFFMANN - 65 Jahre

Inge Kauffmann

Rentnerin
DJV-Ehrenmitglied

"Mein Berufsleben begann 1949, mit neunzehn Jahren, bei einer Funkzeitschrift des Bauer-Verlags – zunächst als Redaktionsassistentin, bald als Redakteurin. Das war Anlass für mich,1951 Mitglied im DJV Hamburg zu werden. Private Gründe brachten den ersten Wechsel in meiner Tätigkeit. Ich habe im Laufe der Jahre bei nahezu allen Medien gearbeitet: Zeitschrift, Zeitung, Agentur, Funk, Fernsehen. Meine letzte Station war für mehr als zwanzig Jahre die „Brigitte“.
Trotz dieser Vielfalt begann für mich die spannendste Zeit Anfang der Neunziger Jahre. Ich war nach dem Tod meines Mannes 1988 mit Zeit und Engagement in die ehrenamtliche Mitarbeit beim DJV Hamburg zurückgekehrt. Als Vorstandsmitglied war ich maßgeblich am Aufbau der Beziehungen zum Journalisten-Verband St.Petersburg  beteiligt; wir organisierten Spenden-Aktionen für verarmte alte Journalisten und Seminare – z.B. zum Thema „Recherche“ – für junge Kollegen. In Hamburg baute ich den Arbeitskreis für Journalistinnen auf, der sich u.a. stark machte für das Thema Gleichstellung. Die Formulierung „Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten“ kam als Forderung aus Hamburg an den Bundesverband; sie führte zur Gründung einer Arbeitsgruppe in Bonn und nach unserem Erfolg drei Jahre später zur Gründung des Fachausschusses „Gleichstellung“, in dem ich viele Jahre stellvertretende Vorsitzende war. Bonn schickte mich als Vertreterin des DJV in eine Arbeitsgruppe des Familien-Ministeriums, damals unter Claudia Nolte.
1999 beendete ich meine Mitarbeit in all diesen Gremien, um Zeit für meinen einjährigen Enkel zu haben.
Für mein “jahrzehntelanges Engagement für den DJV und seine Mitglieder“ wurde  ich vom DJV Hamburg  1999 zum Ehrenmitglied ernannt".

Melanie KLENKE - 25 Jahre

Melanie Klenke
Fotografin


Frank KNITTERMEIER - 40 Jahre

Frank Knittermeier
Rentner, Lokalredaktion Norderstedt des Hamburger Abendblatt in Teilzeit

Ich war 39 Jahre Redakteur beim Hamburger Abendblatt, habe  in verschiedenen Redaktionen gearbeitet,vorwiegend und zuletzt jedoch als Lokalredakteur in der Regionalredaktion Norderstedt.

 

Statement: Ein Lokalredakteur muss immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen in der Umgebung haben, er muss stets neugierig bleiben, vor allem aber auch ausreichend Abstand zu Politik und Verwaltung wahren, um der Gefahr der "Hofberichterstattung" zu entgehen. Auch nach 40 Jahren als Redakteur macht diese Arbeit viel Spaß. Ich glaube, ich habe mir eine Art "kindlicher Neugier" bewahrt. Die Anforderungen sind im Laufe der Jahre größer geworden, weil der Informationsfluss schneller, vielfältiger und oft unüberschaubar ist. Teilweise Segen, teilweise Fluch - es kommt auf die Sichtweise an. Die Zukunft der Zeitung liegt meiner Ansicht nach vor allem im Lokaljournalismus, weil die Leser damit direkt erreicht werden können

 

Foto: Wolfgang Klietz

Dr. Falk KÖHLER - 25 Jahre

Dr. Falk Köhler

Freier Journalist

Als Inhaber der PR-Agentur Dr. Falk Köhler PR mache ich erfolgreiche PR seit 30 Jahren für Marktführer, verkaufe damit deren Produkte und maximiere deren Gewinn. Daher habe ich mit meiner Public Relations Agentur in Hamburg ausgezeichnete Referenzen.
 
Ich bin Journalist, PR-Berater und Diplom-Kaufmann, verfüge über eine 16-jährige Berufspraxis bei großen Medien und schrieb mehr als 35 Erfolgsstorys exzellenter Unternehmen, ferner zahlreiche PR- und Marketing-Beiträge.
 
Durch meine Kompetenzen Journalist + PR-Berater bringe ich Produkte oder Themen in die Medien und erziele positive Presseberichte. Für das profitabelste Unternehmen der Automobilindustrie verantworte ich auch die Public Relations.
 
Highest-Quality-PR: Höchste Qualität der PR
 
Meine Highest-Quality-PR: Höchste Qualität der PR, Öffentlichkeitsarbeit und Online PR garantieren exzellente Beratung, qualifiziertes Konzept mit wirksamen PR-Maßnahmen und kreative Strategie. Sehr gute Medienkontakte, ideenreiche Pressearbeit und interessante Berichterstattungsanlässe schaffen große Pressepräsenz. Journalistische Presse-Informationen mit aufmerksamkeitsstarken Pressefotos optimiert für gute Suchergebnisse mit Keywords erreichen hohe Medienresonanz.
 
Ein Schwerpunkt der Dr. Falk Köhler PR liegt in der Automobilindustrie, wo ich schon 28 Jahre erfolgreich die Produkt-PR für internationale Marktführer betreue und über Reifen, Stoßdämpfer und weitere Autoteile informiere – auch mit wirksamer Online-PR.
 
Einen zweiten Schwerpunkt der Pressearbeit bilden die Bauen & Wohnen Branche, Elektrogeräte, Haushaltsgeräte und Büro immerhin bereits 17 Jahre lang ebenfalls für internationale Marktführer.
 
Visuelle PR mit starken Pressefotos ist dabei ein wichtiger Vorteil meiner Kommunikationsagentur in Hamburg.
 

Friedemann KOHLER - 25 Jahre

Friedemann Kohler
Redakteur dpa - Büroleitung Wiesbaden

Foto: Michail Klimentjew

Peter M. LANGE - 25 Jahre

Peter M. Lange
Reisejournalist und Fotograf


Klaus LIEDTKE - 50 Jahre

Klaus Liedtke
Journalist

Foto: privat

Joachim MOHR - 25 Jahre

Joachim Mohr
Redakteur Der Spiegel

Jahrgang 1962, aufgewachsen in Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Studierte Neuere Geschichte, Deutsche Literatur und Linguistik in Tübingen und London. 1991 bis 1992 Volontariat bei der Frankfurter Rundschau. Seit 1993 Redakteur beim SPIEGEL in Hamburg, bis 2003 in der Innenpolitik, derzeit im Ressort Sonderthemen, wo er insbesondere Hefte der Reihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN erstellt. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher.

Albrecht NÜRNBERGER - 40 Jahre

Albrecht Nürnberger
Journalist

"Meine Aufforderung an die jungen Kolleginnen und Kollegen: Versucht Eure Berichterstattung so objektiv und neutral wie möglich zu machen, so wie wir es zu unserer Zeit versucht haben. Viel Erfolg dabei!"

Nanny OEHMICHEN - 40 Jahre

Nanny Oehmichen

Rentnerin

Nanny Oehmichen gehörte zur Gründungsredaktion von Bild der Frau, war Leiterin des Ressorts 'Partner und Familie', ging nach 13 Jahren - bis zu ihrem Abschied - zurück zu Bild als Leiterin des Ressorts 'Frau/Lifestyle'

Das Motto meiner journalistischen Arbeit ist: Finde ich ein Thema spannend, interessant und wichtig, tun das meine Leserinnen und Leser auch. Und dann kämpfe ich dafür.Ich bin im DJV, weil ...ich als Mitglied immer das gute Gefühl habe, dass mir der DJV, falls nötig, irgendwie helfen wird!

 

Meine bemerkenswerteste Geschichte: Bei jeder Olympiade denke ich an meine Reportage in Seoul. 1988 durfte ich Koreanerinnen interviewen, die offenbarten, manche unter Tränen, wie sie zwischen den alten Traditionen und Megafortschritt empfinden. Dass sie ihre Töchter abtreiben lassen mussten, weil nur Söhne ihre Sicherheit im Alter garantierten. Spannend die Gespräche mit Mördern, Blaublütigen. Während der Wende mit den DDR-Politikergattinen und Hannelore Kohl, Beate Uhse, Linda Evans, Prof. Bernard etc.

Die größte Herausforderung für Journalisten heute ist,...Neugierde, Zweifel, Hartnäckigkeit und Fairness, dazu ein seriöses Netzwerk.

Die größte Chance für Journalisten heute ist...wenn man den Journalismus so sehr liebt, dass man (notfalls) dafür bezahlen würde, um ihn auszuüben. Ich bin dankbar für wunderbare 30 Jahre bei Axel Springer.

Udo PINI - 25 Jahre

Udo Pini

Freier Journalist seit 1986, davor seit 1968 Magazin-Redakteur bei STERN, ZEIT und FAZ), Gourmet-Autor ("Gourmet Handbuch"), nebenher seit 1970 inzwischen "dienstältester" Clue-Writer kryptischer allwöchentlicher Kreuzworträtsel (STERN und FAS).

"Im medialen Mainstream politischer navigieren!
Abhängigkeiten vermeiden, Souveränität bewahren!
Mehr relativieren und hinterfragen, also vertiefen!
Sprache als Waffe schärfen, Routinen verachten!!"

Foto: Stephan Wallocha

Michael RAUHE - 25 Jahre

Michael Rauhe

Fotograf Hamburger Abendblatt

"Ich fotografiere seit 30 Jahren für Tageszeitungen und bin imme noch neugierig auf Menschen und deren Geschichten".

Foto: Bertram Solcher

Manfred REHER - 40 Jahre

Manfred Reher
Reisejournalist; Free Lancer seit 2005

Foto: privat

Sabine REIN - 25 Jahre

Sabine Rein
Redakteurin und Moderatorin bei NDR Info

1960 in Hessen geboren, ist Redakteurin und Moderatorin bei NDR Info. Ursprünglich kam sie zum Germanistik- und Russisch-Studium nach Hamburg, wollte unbedingt Lehrerin werden. Journalismus war zunächst nicht mehr als ein Gedankenspiel. Erst eine zufällige Begegnung mit dem "Kommunalen Radio Hamburg – Radio KoraH" und ein Praktikum dort förderte ihre wahre "Berufung" zutage, seitdem brennt sie für den Hörfunk. Nach einer Ausbildung an der Hörfunk-Journalisten-Schule IfM in Bruchsal ging es zurück in Hamburg zunächst zu Radio 107 – einer der Schwerpunkte war die Rathaus-Berichterstattung. Später wurde aus dem Sender Alsterradio. 1998 gelang Sabine Rein der Sprung zum NDR, zum neu gegründeten NDR4 Info, heute NDR Info. In den ersten Jahren arbeitete sie dort in Nachrichtenredaktion und Moderation. Inzwischen ist sie Redakteurin und Moderatorin im Bereich "Politik und Aktuelles". Das Vermitteln, Nachfragen, Einordnen der täglich wechselnden Themen aus Norddeutschland, Deutschland und der Welt, von Politik bis Kultur, inhaltlich korrekt, sprachlich genau und hörbar – das ist ihr wichtig. Ob im Studio oder in der Redaktion. Darüber hinaus betreut sie "Das Politische Buch" und die NDR-Volontäre, wenn sie Station bei NDR Info machen.

Foto: NDR

Helmut REINKE - 65 Jahre

Helmut Reinke
Journalist und Buchautor

Das Motto meiner journalistischen Arbeit ist: Du sollst nicht langweilen (Titel eines meiner Bücher)

Ich bin im DJV, weil: Frei nach Schiller: Der Starke ist am mächtigsten allein (???), vereint sind auch die auch die Schwachen mächtig (!!!).

Meine bemerkenswerteste Geschichte: Gleich nach der Wende 1989 als "Entwicklungshelfer" bei der Neugestaltung der DDR-Parteipresse in unabhängige, moderne, lebendige Regionalzeitungen (u.a. Ostsee-Zeitung Rostock)

Die größte Herausforderung für Journalisten heute: Nicht verzagen, nie aufgeben. Weil auch Verlage bald begreifen, dass rigide Sparprogramme nicht Zukunftsprogramme sind.

Die größte Chance für Journalisten heute: Siehe Motto am Anfang: Die gute Geschichte findet immer ihre Leser/innen.

Kai-Hinrich RENNER - 25 Jahre

Kai-Hinrich Renner
Redakteur beim Handelsblatt

"Journalist ist der schönste Beruf der Welt. Junge Leute, die diesen Beruf ergreifen, müssen sich aber bewusst sein, dass es während ihrer Karriere Phasen geben kann, in denen ihr Einkommen auf ein existenzbedrohendes Niveau abzusinken droht. Es ist zwar noch zu früh, um seriös vorherzusagen, wie sich unser Beruf in der digitalen Welt verändern wird. Trotz Blendle, Instant Articles und Periscope hat die digitale Revolution ja gerade erst begonnen. Es spricht jedoch viel dafür, dass selbst für exzellent ausgebildete Journalisten künftig immer weniger gut bezahlte Jobs zur Verfügung stehen werden. Wen das nicht schreckt und wer für den Journalismus brennt, sollte diesen Beruf trotzdem ergreifen. Denn, wie gesagt, einen schöneren gibt es nicht."

 

Foto: privat

Tom RÖHRICHT - 25 Jahre

Tom Röhricht
Director Content Marketing bei TESTROOM

„Journalisten arbeiten heute auf allen Kanälen – nicht mehr nur bei den klassischen Medien, sondern eben auch für Unternehmen, Verbände etc. In jedem Fall gilt aber nach wie vor: Die Qualität einer Geschichte entscheidet über den Grad ihrer Verbreitung.“

 

Foto: Eleonora Cucina

Johannes J. Graf von SAURMA-JELTSCH -25 Jahre

Johannes J. Graf von Saurma-Jeltsch

Freier Journalist, Autor und Fotograf

Foto: Ulrich Graf von Saurma

Ein langes Berufsleben:
Gelernter Landwirt - Wilhelmshaven. - Sechziger Jahre: Angelernter Fester Freier Lokalreporter beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. - Redakteur bei der Neuen Illustrierten - Köln. - Offizierslehrgänge Bundeswehr. - Redakteur bei der „Neuen Revue“ - Hamburg. -
Siebziger Jahre: Redakteur beim Spiegel Auslandressort - Hamburg.-
Stellvertretender Chefredakteur vom Monatsmagazin „Kommunal“ - München;
Chefredakteur vom Wochenmagazin „Verkehrs-Rundschau“- München. -
Neunziger Jahre: Pressesprecher des Vorstandes „Dekra“ - Stuttgart.
Seit Zweitausend: Freier Journalist, Autor  und Fotograf (Print u. Rundfunk ) - Hamburg.

Ich habe einen Alb-Traum: Populisten erobern derzeit in der westlichen Welt Regierungs-Verantwortung.
Einmal an der Macht, schaffen sie die Grundregeln der Demokratie ab. Es trifft kritische Journalisten und
Verfassungsrichter. Die Kontrolleure der Macht werden mundtot gemacht.  

Klaus SCHMIDT-SIEBRECHT - 25 Jahre

Klaus Schmidt-Siebrecht
Freier Reisejournalist

Foto: privat

Ekkehard SCHONE - 25 Jahre

Ekkehard Schone

ehem. Kameramann NDR

Foto: Barbara Schone

Horst SCHÜLER - 50 Jahre

Horst Schüler

Journalist

 

Motto: Die Wahrheit so darstellen, dass sie für den Leser immer auch  interessant zu lesen ist.


Ich bin im DJV, weil
auch (und vielleicht sogar besonders) Journalisten gewerkschaftlich organisiert sein sollten.

 


Meine bemerkenswerteste Geschichte -
ich hoffe, in den Jahrzehnten meiner journalistischen Tätigkeit sehr viele bemerkenswerte Berichte und Artikel geschrieben zu haben


Die größte Herausforderung für Journalisten heute ist,
mit journalistischer  Arbeit zum Bestand einer freiheitlichen Demokratie beigetragen zu haben.

Dies ist gleichzeitig auch die größte Chance für gute journalistische Arbeit.

Dr. Uwe SIEMON-NETTO - 60 Jahre

Dr. Uwe Siemon-Netto
Freier Kolumnist und Autor

Das Motto meiner journalistischen Arbeit ist: Lass dich von einer unersättlichen Neugier treiben. Nimm die Information ernst, nicht dich selbst. Empfinde einen fast erotischen Genuss an jedem Ergebnis deiner Recherchen.  Schreibe mit einem leichten Schmunzeln, sofern das angebracht ist. Sei ein Menschenfreund, kein Zyniker.

Ich bin im DJV, weil ...weil ich ihn bei meinem Eintritt vor 60 Jahren für Zunftbruderschaft hielt; ich war stolz, ihr als 19jähriger anzugehören.


Meine bemerkenswerteste Geschichte...handelte von den Straßenkämpfen in der alten annamitischen Kaiserstadt Hué während der Têt-Offensive 1968 im Vietnam-Krieg. Danach stand ich an einem Massengrab, in dem hunderte von Frauen, Kindern und alten Männern lagen, alle von der kommunistischen Guerilla erschlagen, erschossen oder lebendig begraben.


Die größte Herausforderung für Journalisten heute ist,...der narzisstischen Versuchung zu widerstehen, neugierig und fair zu bleiben, möglichst einen Chefredakteur ohne persönlichen Referenten zu finden, also keinen Darsteller sondern einen vom alten Schlag, der dem Reporter sagt: Gehe dorthin, wo die Geschichte ist, ob in der Ferne oder nebenan. Ich stehe hinter dir.


Die größte Chance für Journalisten heute ist...das rasante Tempo der Weltabläufe. Daran kann er seinen Wissensdurst stillen, so er denn einen besitzt.

Dr. Sabine SOMMERKAMP-HOMANN - 25 Jahre

Dr. Sabine Sommerkamp-Homann
Freie Journalistin, Autorin, Honorarkonsulin der Republik Lettland

Das Motto meiner journalistischen Arbeit ist, möglichst unvoreingenommen und quellenbasiert zu arbeiten.

Ich bin im DJV, weil ich glaube, dass nur gemeinsames Handeln positive Effekte für den Berufsstand insgesamt erbringt.

Meine interessanteste/bemerkenswerteste Geschichte war die Übersetzung meiner Haiku und Tanka ins Chinesische durch Wang Meng (meistgelesener Autor Chinas, Kulturminister der VR China, 1986-89) und Veröffentlichung seit 1986 in der „Volkszeitung“ (über 10 Mio. Auflage).

Die größte Herausforderung für Journalisten heute ist, ihren Platz vor dem Hintergrund neuer Technologien zu behaupten.

Die größte Chance für Journalisten heute ist, sich unverwechselbar, einen Namen zu machen und weltweit tätig zu sein.

Zur weiteren Information:

Meine journalistische Tätigkeit begann schon recht früh. Während meines Studiums und als Regieassistentin bei der Deutschen Wochenschau/ Cinecentrum schrieb ich ab Mitte der 70er Jahre erste journalistische Beiträge, vornehmlich Feuilleton. 1981 gründete ich mit dem „Haiku Spektrum“ in der Literaturzeitschrift „apropos – Magazin für Kunst, Kultur, Kritik“ das erste regelmäßig erscheinende Forum für deutsche und internationale Haiku-Dichtung in Deutschland, das ich bis 1986 redaktionell leitete.

Beruflich setzte ich meine journalistische Tätigkeit als Redakteurin beim NDR-Fernsehen (III. Programm, Hauptabt. Bildung) von 1984-1986 fort, schrieb nebenbei Beiträge für größere Printmedien, u.a. für „GEO“ und „Die Welt“ (Feuilleton, Ltg. Kläre Warnecke).

Mit dem Wechsel zur Beiersdorf AG 1986 übernahm ich den dortigen Bereich „Publikationen“, den ich 1987 mit Ernennung zur Stellv. Konzernsprecherin und Stellv. Leiterin der Abt. Presse und Public Relations bis 1991 weiterhin leitete. Als Leiterin „Strategische Zielgruppen“ der Beiersdorf AG war ich bis 2009 primär für das Unternehmen journalistisch tätig.

Im Rahmen meiner heutigen Tätigkeit als Honorarkonsulin der Republik Lettland (seit 1997) konzentrieren sich meine journalistischen Beiträge vornehmlich auf Lettland bezogene Themen.

Literarischen und wissenschaftlichen Themen widme ich mich im Bereich der Haiku- und Tanka- Dichtung journalistisch auch weiterhin.

Näheres unter: www.sabine-sommerkamp.de

Foto: Honorarkonsulat Lettland

 

Martin SPIEWAK - 25 Jahre

Martin Spiewak
Redakteur - Die Zeit

"Herausforderung von Journalisten heute: Sich nicht irre machen lassen."

 

Foto: Die Zeit

Mario SPITZMÜLLER - 25 Jahre

Mario Spitzmüller
Politik und Kommunikation
IVH Industrieverband Hamburg e.V.

25 Jahre im DJV

Der Hamburger Kommunikationsfachmann Mario C. Spitzmüller, geb. 1964 in Hamburg, mit fundierter Berufserfahrung in der Energie- und Immobilienwirtschaft, arbeitet heute im Industrieverband Hamburg (IVH) im politischen Bereich. Seine beruflichen Wurzeln liegen im Journalismus bei Print und TV. Mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Magister Artium) und nach beruflichen Stationen zunächst im Heinrich Bauer Verlag, dann bei RTL Fernsehen sowie anschließend als Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation bei Vattenfall (HEW), beim Hamburger Immobilienkonzern SAGA GWG und aktuell im IVH (BDI-Landesvertretung) verfügt Spitzmüller über ein professionelles Netzwerk mit belastbaren Kontakten in Hamburgs Politik, Wirtschaft und Medien sowie in Kammern und Verbänden. Er engagiert sich ehrenamtlich im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten, im Bundesverband der Pressesprecher und in politischen Netzwerken. Mario C. Spitzmüller wohnt in Hamburg, ist verheiratet und hat drei Söhne.

Mein Statement zu Herausforderungen an Journalisten heute:

"Die Arbeit von Journalisten ist wichtig für unsere Demokratie und für den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das gilt heute mindestens so wie früher, bevor das Internet die Geschäftsmodelle von Verlagen und Sendern dramatisch veränderte. Zugleich hat das Internet Einzelmeinungen gewaltige Resonanzräume eröffnet. Journalisten sorgen hier für Orientierung und erleichtern politische Meinungsbildung, wenn sie sich an die Grundsätze des Pressekodex halten. Für Pressesprecher zählen dazu besonders Sorgfalt und die abgewogene Berücksichtigung aller relevanten Positionen zu einer Sache. Ich erlebe mit Kolleginnen und Kollegen die journalistische Arbeit jeden Tag als herausfordernd und zugleich inspirierend - auf beiden Seiten des sprichwörtlichen Schreibtischs."

Georg H. M. SPRING - 40 Jahre

Georg H. M. Spring
Freier Journalist


Jutta THUMSER - 25 Jahre

Jutta Thumser
Freie Journalistin

"Für Journalisten meiner Generation waren Kugelkopf- oder Typenrad-Schreibmaschinen und Faxgeräte schon eine echte Revolution für unsere tägliche Arbeit. Beide sind aus den Redaktionen verschwunden. Digitale Kameras, PC’s, Laptops und mobile Endgeräte haben das Berufsbild des Journalisten in den letzten Jahren sehr viel nachhaltiger verändert, als es Fax und elektrische Schreibmaschinen je vermocht hätten. Wer als „Freier“ diese Chancen für sich nutzen wollte, musste sich - und muss sich auch weiter - den Herausforderungen der digitalen Welt stellen. Darüber darf aber gutes journalistisches Handwerk nicht vergessen werden. Denn auch in Zeiten von Multi- und Crossmedia gilt: eine gute Geschichte bleibt eine gute Geschichte."

Foto: Friedrun Reinhold

Hartwig VALDMANIS - 40 Jahre

Hartwig Valdmanis
Fotograf

Foto: privat

Ines VARENKAMP - 25 Jahre

Ines Varenkamp

Freie Journalistin

"Mein Rat an den Nachwuchs: Nicht verstellen! Bleibt Euch treu und arbeitet für Eure Leidenschaft!"

Carsten WEEDE - 25 Jahre

Carsten Weede

Redakteur und Bio-Bauer

"Ich war über 20 Jahre lang festangestellter Redakteur der "Harburger Anzeigen und Nachrichten". Als das Erscheinen der ehemals älteste Hamburger Tageszeitung im September 2013 nach 169 Jahren eingestellt wurde, war ich Betriebsratsvorsitzender. Das war eine schwierige Zeit. Mit Hilfe des DJV haben wir damals harte Sozialplanverhandlungen geführt. Auch rückblickend kann ich sagen, dass wir für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen ein tragfähiges Ergebnis herausgeholt haben. Der Abschied von den HAN war schmerzlich, aber jedem Abschied wohnt der Zauber eines Neuanfangs inne. Als Bio-Bauer, Jäger und zertifizierter Natur- und Landschaftsführer für die Winsener Elbmarsch schreibe ich heute am liebsten und am häufigsten über naturkundliche Themen".

Foto: Emily Weede

Christine WEILAND - 25 Jahre

 Christine Weiland
TV-Redakteurin

Günther WILKE - 65 Jahre

Günther Wilke
ehemals freier Journalist

"Ich bin immer noch aktiv tätig: als Lokal- und Sportreporter der Wochenzeitung "Luruper Nachrichten/Schenefelder Bote/Osdorfer Kurier". Vorher war ich nicht nur freier Journalist, sondern mehrere Jahre auch Sportredakteur, u.a. für das Pinneberger Tageblatt (Beig-Verlag) und das Hamburger Abendblatt.
Vor drei Jahren wurde ich vom Hamburger Fußball-Verband als dienstältester aktiver Sportjournalist mit einem Sonderpreis ausgezeichnet."

Renate WILKE-LAUNER - 25 Jahre

Renate Wilke-Launer

Chefredakteurin „der überblick“ (1990-2007), ab 2008 freie Autorin

Foto: privat

Dr. Annegret WITT-BARTHEL - 25 Jahre

Dr. Annegret Witt-Barthel

Referentin Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB)/Projektleiterin
Ehem. Vorsitzende des DJV Hamburg und der Stiftung der Hamburger Presse

"Journalistisch schlug mein Herz immer für Nachrichten – neben dem Studium als Redaktionsassistentin der Tagesschau, als Volontärin/Redakteurin 15 Jahre bei dpa und als Lehrbeauftragte an der Uni Hamburg. 2000 folgten der Sprung in die Freiberuflichkeit u.a. mit Tätigkeiten für Print und Hörfunk sowie Veranstaltungsmoderationen, 2008 dann der „Seitenwechsel“ als Pressesprecherin der Behörde für Schule und Berufsbildung, in der ich zum Hamburger Institut für Berufliche Bildung wechselte.

Im DJV spannend war die Zeit 1994 bis 2004 als Vorsitzende des Landesverbands Hamburg und der Stiftung der Hamburger Presse mit wunderbaren Menschen in Vorstand und Geschäftsstelle. Wir bauten den Hamburger Verband für die Herausforderungen einer sich ändernden Medienlandschaft um, wuchsen von rund 1300 Mitgliedern auf über 3000 an. Gleich 1994 war die Parzellierung des Heinrich-Bauer-Verlags in „Edelstein-KGs“ dafür ein Signal (Stichwort Tarifflucht) und Anlass, die Geschäftsstelle mit Rechtsberatung auszubauen. Für die Mitglieder schufen wir die heutige Struktur an neuen Arbeitskreisen. Im selben Jahr initiierten die „Weiber aus Hamburg“ den Bundesfachausschuss Gleichstellung und zukunftsorientierte Arbeitszeitmodelle und später die Unterzeile „Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten“. Als Stiftungsvorsitzende holte ich gemeinsam mit dem Vorstand 1995 den Presseball vom CCH zurück ins Atlantic und 2004 die LPK als Mitveranstalter ins Boot. Globale Einblicke verdanke ich der Mitarbeit im Gender Council der Internationalen Journalisten-Föderation in Brüssel, in dem ich von 2000 bis 2008 den DJV vertrat. Am prägendsten war für mich 2006 meine Mitarbeit in einem EU-Indien-Projekt, in dem wir in Indien Journalistinnen in Gewerkschaftsarbeit schulten und unterstützten".

Gunda WÜTSCHNER - 25 Jahre

Gunda Wütschner
Rentnerin

„Ich würde es mir dringend wünschen, dass es unter denen, die die Medien machen, eine Art Verschwörung gäbe, menschlich ermutigend zu sein.“
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident von 1984 - 1994
 
Menschlich ermutigend zu sein, dem Volk aufs Maul schauen, es lieben, auch mal ein bisschen zwicken, aber niemals mit Häme vernichten, das ist meine Triebfeder für mich als Freie Journalistin.
    Mein Vater, scharfsinniger Advokat, hatte mir die Lust an der Sprache und am Wortwitz in die Wiege gelegt. So wusste ich bereits mit 16 Jahren: „Ich geh zur Zeitung!“ Auf den Rat meiner Mutter, der schöngeistigen Kunstgewerbelehrerin und gelernten Hutmacherin, erlernte ich  erst einmal den anständigen Beruf einer Buchhändlerin, um danach zielstrebig mein Redaktionsvolontariat bei der Eckernförder Zeitung zu machen. Nie vergessen werde ich den sechswöchigen Kurs für Jungredakteure an der Akademie für Publizistik  in der Magdalenenstraße 1972. Großartige Dozenten wie Literaturkritiker und Journalist Hellmuth Karasek, Thomas von Randow, Wissenschaftsredakteur der ZEIT, und allen voran der Rundfunkpionier Hermann Rockmann gaben mir das noch fehlende Rüstzeug für das journalistische Handwerk. Fotografieren lernte ich bei Prof. Jochen Blume, einer der letzten Fotografen des klassischen Journalismus.
Es folgten schöne wilde Jahre in Berlin, u.a. im  Lektorat Sachbuch Geschichte und Natur im Ullstein Verlag in der Kochstraße.  
Zwei Kinder wurden geboren, die Ehe zerbrach, ich zog nach Hamburg. Alleinerziehend, für die Kinder da sein und trotzdem berufstätig? Das ging! Um
alle Wünsche und Anforderungen unter einen Hut zu bringen, entschied ich mich 1987, als freie Journalistin für Anzeigenblätter – und magazine im Bezirk Wandsbek zu schreiben - der Schreibmarathon der Rasenden Reporterin nahm seinen Lauf. Stets für eine Überraschung gut – die Welt ist bunt – sauste ich,  meist flott be“Hüte“t, von Termin zu Termin, ständig auf dem Swutsch für die neuesten, in der Mehrzahl der Fälle guten Nachrichten. Draußen im Leben, im Schreiben zu Hause.
Meine mich stets begleitende, schier unüberwindbare, den Blutdruck hochtreibende qualvolle Schreibangst veranlassten mich, den Griffel erst einmal ruhen zu lassen und den Müßiggang einer Rentnerin in Vollzeit zu genießen. Im Herzen jedoch immer noch die Vollblutjournalistin, ein Leben lang.
 
Foto: Andrea Frenzel


Prof. Dr. Ernst ZANDER - 25 Jahre

Prof. Dr. Ernst Zander

erem. Professor für Personal- und Arbeitsrecht
Hamburg - Berlin - Köln

ehem. Vorstand Reemtsma


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