Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Hamburg

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Presseversorgung

Trotz Corona stabil

24.09.2021

2020 habe es auf Grund von Corona „Einschränkungen in zuvor nicht gekanntem Ausmaß“ gegeben, von denen auch das Presseversorgungswerk nicht unberührt geblieben sei, gab der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Verleger Heinrich Meyer, auf der diesjährigen Hauptversammlung der Presseversorgung Ende Juni bekannt. Ein „historisch tiefes Zinsniveau“ verschärfe sich weiter. Manfred Hoffmann, Geschäftsführer des Presseversorgungswerks, musste vermelden, dass der Pandemieeinfluss – mit den Kontaktbeschränkungen vor allem für die Außendienstmitarbeiter – bei den Neuabschlüssen ein Minus von 34 Prozent erbracht habe. Und dennoch erreichte die Presseversorgung 2020 „ein sehr gutes Gesamtergebnis“ (Meyer), wie bei der ordentlichen Versammlung der Gesellschafter, zu denen unter anderen die DJV-Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig- Holstein zählen, verlautete. Abermals fand die Tagung als Webkonferenz statt und erneut nicht wie vorgesehen in Bremen.

 

Grund für den Optimismus war das überaus erfolgreiche Jubiläumsjahr 2019, das daher eigentlich gar nicht als Vergleich herangezogen werden konnte. Vielmehr bewegte sich die Presseversorgung im Vorjahr – trotz Corona – auf einem „Niveau ähnlich 2018“ (Meyer). Und Geschäftsführer Hoffmann sprach selbst für 2020 von einem „stabilen Bild bei den Beitragseinnahmen“; im Vergleich zum Spitzenjahr 2019 (334,7 Millionen Euro) waren die Beiträge nur um 1,7 Prozent auf 329,0 Millionen Euro zurückgegangen. Und der Nettoüberschuss legte gegenüber 2019 sogar von 71,0 auf 74,2 Millionen Euro zu.

 

Die Wahlen zu den Gremien brachten kaum Veränderungen. Und auch der Blick auf das laufende Jahr fiel eher optimistisch aus. Kajo Döhring, der Vorsitzende der Finanzkommission des Verwaltungsrats, umschrieb seine Zuversicht in finanzieller Hinsicht mit „der Kraft, die wir in der Vergangenheit aufgebaut haben“. Verwaltungsrats-Vorsitzender Meyer fügte an, er rechne für 2021 zwar mit negativen Auswirkungen, „aber unsere Struktur ist so stabil, dass wir auch diese Zeit gut überstehen werden“. Anfang Juni 2022 werden den Gesellschaftern die nächsten Zahlen präsentiert – dann wohl endgültig bei einem Treffen in Bremen.

 

red

 

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